Für Nick drehte sich diese Reise in die Vereinigten Staaten um eines: sicherzustellen, dass wir in den kommenden Monaten ausreichend Süßkartoffeln für unsere Kunden verfügbar haben. Gemeinsam mit seinem Kollegen Edwin reiste er nach North Carolina, einer der wichtigsten Regionen für Süßkartoffeln, um sich mit unseren Partnern abzustimmen und konkrete Vereinbarungen für die Saison zu treffen.
Im Fokus der Reise stand die weitere Feinabstimmung der Planung für die kommende Saison. Als Kettenpartner sind wir eng in die Entwicklungen eingebunden, doch gerade vor Ort lassen sich Dinge schneller klären und Entscheidungen konkretisieren.
„Man sitzt direkt zusammen am Tisch und kann sofort durchstarten“, sagt Nick. „Indem man die Planung gemeinsam auf den Farms durchgeht, stellt man sicher, dass alle in die gleiche Richtung arbeiten und wissen, worauf wir hinarbeiten.“
Ein Besuch bei Battleboro Produce, unserem Joint-Venture-Partner innerhalb von SPOT, stand selbstverständlich auf dem Programm. Darüber hinaus wurden mehrere Erzeuger besucht, mit denen wir bereits seit Jahren eng zusammenarbeiten.
„Diese Beziehungen sind über die Jahre wirklich gewachsen“, erklärt Nick. „Wir stehen regelmässig im Austausch und wissen, worauf wir uns verlassen können. Genau das ermöglicht es uns, offen über Verfügbarkeit und Erwartungen zu sprechen und gemeinsam zu entscheiden, wie wir die Saison angehen.“
Die Stärke liegt in dieser Kombination von Partnern, die es uns ermöglicht, ganzjährig zu liefern und flexibel aufeinander abzustimmen.
Der Mehrwert liegt nicht nur in formellen Meetings. „Man sitzt gemeinsam am Tisch, isst zusammen und spricht auch ausserhalb der Arbeit miteinander“, so Nick. „Dort entsteht das Vertrauen, das man braucht, um schnell reagieren zu können.“
Dieser persönliche Kontakt sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit unkompliziert bleibt und man sich auch in hektischen oder anspruchsvollen Zeiten schnell findet.
Der Blick nach vorne zeigt eine herausfordernde Situation. Aufgrund einer schwachen Ernte in Mississippi ist der Druck auf North Carolina gestiegen, während die Verfügbarkeit begrenzt ist.
„Es wird jetzt schon in Richtung der neuen Ernte im Oktober gedacht“, so Nick. „Es wird eng, daher ist es wichtig, dass wir gemeinsam eng dranbleiben und rechtzeitig nachjustieren, wo es nötig ist.“
Auch die Reise selbst verlief nicht ohne Hürden. Ein abgelaufenes ESTA sorgte für einen schwierigen Start, gefolgt von einer medizinischen Notlandung in Kanada. Damit nicht genug: Ein beschädigter Koffer kam komplett geöffnet über das Gepäckband, und eine nächtliche Fahrt zum Hotel endete mit einer Kontrolle durch einen State Trooper.
„Es lief zeitweise alles schief“, blickt Nick zurück. „Aber genau solche Momente erlebt man gemeinsam. Im Nachhinein kann man darüber lachen – und irgendwie gehört es auch zu solchen Reisen dazu.“
Besonders in Erinnerung bleiben die Gespräche und das gemeinsame Verantwortungsgefühl. „Alle tun alles, um zu liefern“, sagt Nick. „Indem man gemeinsam spricht und Entscheidungen trifft, weiss man, dass man wirklich gemeinsam dahintersteht.“
Diese Reise zeigt erneut, wie wichtig es ist, den persönlichen Kontakt zu pflegen. Durch regelmässige Treffen vor Ort und den Austausch auf den Farms werden Pläne greifbar und von allen mitgetragen. Und genau das macht letztlich den Unterschied in einer Saison, in der nichts selbstverständlich ist.
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