Für Kim stand ihre Reise nach Deutschland ganz im Zeichen eines zentralen Ziels: selbst zu erleben, wie unsere Produkte im Markt ankommen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Ferry besuchte sie eine Messe in Gießen, auf der sich Supermarkt- und Frischemanager inspirieren lassen und ihr Sortiment zusammenstellen.
Im Mittelpunkt der Messe stand die Präsentation unserer Produkte für Supermarkt- und Frischemanager. Für Ferry vertrautes Terrain, geprägt von einem starken Netzwerk und langjährigen Beziehungen. Für Kim hingegen die Chance, näher an die Praxis heranzurücken.
„Es ist gut, das gemeinsam zu machen“, erzählt Kim. „Ferry kennt die Menschen und die kommerzielle Seite. Ich achte mehr auf Verhalten, Präsentation und darauf, wie Produkte wahrgenommen werden. Diese Kombination funktioniert sehr gut.“
Für Kim gab es noch eine zusätzliche Herausforderung: die Sprache. „Mein Deutsch ist nicht besonders gut“, lacht sie. „Aber man kommt erstaunlich weit. Manchmal auf Englisch, manchmal mit Händen und Füßen oder einfach durch gemeinsames Probieren und Reagieren. Das macht es direkt lockerer und persönlicher.“
Was Kim besonders auffiel, waren die Reaktionen auf unsere Mangos. „Die Leute waren wirklich überrascht vom Geschmack“, sagt sie. „Vor allem aber davon, wie wir bestimmen, wann eine Mango perfekt reif ist. Für uns selbstverständlich, aber das erfordert offenbar doch einiges an Erfahrung.“
Genau dieser Wissensunterschied bietet Chancen. Wir können unseren Kunden helfen, sich hier weiterzuentwickeln und wirklich den Unterschied zu machen:
• Wann ist eine Mango wirklich verzehrfertig?
• Informationen zu verschiedenen Herkunftsländern und Sorten
• Wie können wir dieses Wissen gemeinsam an den Verbraucher vermitteln?
Das erfordert Unterstützung aus dem Marketing, zum Beispiel durch einfache Tools, verständliche Erklärungen oder POS-Materialien.
Auch die Art und Weise, wie sich Marken in anderen Produktkategorien präsentieren, fiel auf. Viele Stände vermittelten eine klare Botschaft, mit starker visueller Wiederholung und einem klaren Fokus.
„Wir haben ein recht breites Sortiment an unserem Stand, daher müssen wir aufpassen, dass es nicht zu unübersichtlich wird“, erklärt Kim. „Mit unseren Marken konnten wir dennoch einen klaren Fokus schaffen, was zu positiven Reaktionen der Besucher führte.“
Ein Besuch im Supermarkt bestätigte, wie wichtig die Praxis ist. „Die Produkte standen oft noch in den Kartons im Regal“, sagt Kim. „Das bedeutet, dass die Verpackung direkt als Regalpräsentation funktionieren muss: verkaufsbereit, auffällig und attraktiv.“
Unsere Verpackungen von Eminent und Discovered erfüllen diese Anforderungen gut und ziehen die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich. Gleichzeitig zeigt sich, dass es hier noch zusätzliche Chancen gibt, durch clevere Verpackungslösungen und klare Kommunikation noch mehr Wirkung am Regal zu erzielen.
Der persönliche Kontakt auf der Messe macht den Unterschied. Probieren, Gespräche und direkte Reaktionen schaffen Verbindung.
„Das Verteilen von Mangos sorgte für viele positive Reaktionen“, erzählt Kim. „Das sind die Momente, in denen man wirklich Kontakt aufbaut.“
Für Kim ist die Schlussfolgerung klar: Marketing gehört in den Markt.
„Man sieht und hört Dinge, die man sonst verpassen würde. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, sind es oft gar nicht. Genau dort liegen die Chancen.“
Was besonders hängen bleibt, ist der Wert, gemeinsam in den Markt zu gehen. Wenn man selbst erlebt, wie Produkte ankommen, rücken Strategie und Praxis näher zusammen.
Und genau dort macht man als Organisation den Unterschied.