Lernen, wo alles beginnt

Für Luuk begann alles mit einer einfachen Idee: praktische Erfahrungen bei einem Erzeuger im Ausland zu sammeln. Heute blickt er auf mehr als einen Monat in Portugal zurück, wo er bei Emergosol mitgearbeitet hat. Eine Erfahrung, die ihn nicht nur beruflich, sondern auch persönlich bereichert hat. Als Student des International Business and Management erhielt er die Möglichkeit, Theorie und Praxis wirklich miteinander zu verbinden.

Der Schritt ins Ausland

Neben seinem Studium arbeitet Luuk bei Farmhouse, wo er zuvor bereits ein Praktikum absolviert hatte. Neugierig und immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen stellte er selbst die Frage: Kann ich vorübergehend bei einem Erzeuger arbeiten? Diese Chance bekam er. Allein reiste er nach Zentralportugal zu Emergosol, einem Erzeuger, der unter anderem auf Bimi und Butternut-Kürbis spezialisiert ist. Es war spannend, vor allem aber eine einzigartige Gelegenheit, den Beruf aus nächster Nähe kennenzulernen.

 

Mitten in der Praxis

Während Luuk normalerweise vor allem im Hörsaal sitzt, war er nun vollständig in die Praxis eingebunden. Er analysierte Produktionskosten, besuchte verschiedene Standorte und erhielt Einblicke in den gesamten Anbauprozess. “Plötzlich sieht man, was alles passiert, bevor das Produkt in Poeldijk ankommt”, erzählt er. “Dadurch entwickelt man eine viel größere Wertschätzung für den gesamten Prozess.”

Besonders lernte er, selbstständig zu arbeiten. In einer neuen Umgebung muss man Eigeninitiative zeigen und vieles eigenständig herausfinden. Genau das machte diese Zeit so lehrreich. Die Erfahrungen passten hervorragend zu seinem Studium und lieferten wertvolle praktische Erkenntnisse, die man in keinem Lehrbuch findet.

 

Die Stärke der Partnerschaft

Was ihm sofort auffiel, war die herzliche Aufnahme. “Vom ersten Tag an waren alle freundlich und offen. Sie teilen ihr Wissen mit echter Begeisterung.”

Das sagt viel über die Beziehung zwischen Farmhouse und seinen Erzeugern aus. Bei Emergosol geht es nicht nur um Zusammenarbeit, sondern auch um Vertrauen und Engagement. Die Kooperation mit Farmhouse wird sehr positiv erlebt und zeichnet sich durch kurze Kommunikationswege und persönlichen Kontakt aus.

Hier wird Connecting Smiles wirklich sichtbar. In der Art, wie wir miteinander umgehen, und wie wir gemeinsam wachsen.

 

Vom Markt lernen

Auch außerhalb der Arbeit gewann Luuk wertvolle Einblicke in den Markt. Er besuchte lokale Supermärkte und stellte deutliche Unterschiede zu den Niederlanden fest. “Viele Obst- und Gemüsesorten werden lose angeboten, es wird weniger verpackt. Außerdem sind die Preise im Allgemeinen etwas niedriger.”

Darüber hinaus erfuhr er vom Erzeuger interessante Entwicklungen:

  • Die Nachfrage nach Bimi auf dem niederländischen Markt wächst weiter
  • Die Sommermonate sind die arbeitsintensivste Zeit des Jahres
  • Es wird intensiv auf höhere Volumen vorbereitet

Dies zeigt, wie wichtig es ist, nah an der Quelle zu sein.

 

Die Balance zwischen Arbeit und Leben

Neben der Arbeit blieb auch Zeit, Portugal zu entdecken. Unter der Woche arbeitete Luuk von 8:00 bis 17:30 Uhr. Danach kochte er, entspannte sich und kümmerte sich um alltägliche Dinge. Die Wochenenden nutzte er, um die Umgebung zu erkunden. “In dem Haus, in dem ich wohnte, gab es einen Pool. Dort habe ich oft die Sonne genossen. An den Wochenenden besuchte ich die umliegenden Städte und Dörfer.”

Diese Kombination machte die Erfahrung komplett: arbeiten, lernen und neue Erinnerungen schaffen.

 

Was bleibt

Für Luuk war dies weit mehr als nur eine Arbeitsperiode. Er gewann Einblicke in die Lieferkette, die Produkte und vor allem in die Menschen dahinter. “Ich hatte eine unvergessliche Zeit.”

Diese Erfahrung zeigt, wie eng Farmhouse mit seinen Erzeugern zusammenarbeitet. Emergosol ist dafür ein hervorragendes Beispiel: ein Unternehmen mit Leidenschaft, Fachwissen und einer offenen Unternehmenskultur. Wir schätzen diese Zusammenarbeit sehr.

Gleichzeitig zeigt sie, dass Farmhouse Chancen bietet. Für Mitarbeitende ebenso wie für Studierende, die Initiative zeigen und sich weiterentwickeln möchten..

Ob in Poeldijk oder zwischen den Feldern in Portugal: Am Ende geht es immer um dasselbe. Sich gegenseitig stärken und gemeinsam an der Zukunft bauen.

Connecting Smiles, weit über Poeldijk hinaus.